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Fujitsu befragt 600 europäische CEOs zur Digitalen Transformation: Der digitale Drahtseilakt

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Kurz nach dem KfW-Innovationsbericht ist eine Studie von Fujitsu erschienen. Der Titel lautet: Der Digitale Drahtseilakt – und er macht auf den ersten Blick deutlich, dass wir in einer Zeit leben, in der es wenige stabile Positionen gibt.

Im Gegensatz zum KfW-Papier, enthält die Fujitsu-Studie Antworten von CEOs und IT-Entscheidungsträgern aus Deutschland, UK, Schweden und Spanien. Wir halten folgende Punkte für die Key Facts der Studie.

  • Entscheidungsträger überschätzen ihre digitale Reife.
  • Digitalisierung ist für den geschäftlichen Erfolg entscheidend.
  • Der Weg zur Digitalisierung ist vielen Befragten nicht klar – er wird als Balanecakt gesehen.
  • Entscheider konzentrieren sich zu stark auf die Technologie.
  • Es ist wichtig, das operative Geschäft von der gesamtgeschäftlichen digitalen Agenda zu trennen. Allerdings müssen die Strategien auf eine zukünftige Verknüpfung ausgelegt werden.
  • Die treibende Kraft bei der Digitalen Transformation sind mehrheitlich die IT-Abteilungen, in geringerem Maße die CEOs

Unsere Bewertung:

Fangen wir unten an. Es darf nicht sein, dass eine die wichtige, strategische Kursänderung der Digitalen Transformation von der Technik-Abteilung und nicht vom Management oder Unternehmer getrieben wird. Manager und Unternehmer dabei zu unterstützen, ist unsere Aufgabe bei Kutura.

Die Trennung der digitalen Agenda vom operativen Geschäft halten wir für bedingt richtig. Es kommt darauf an, was Fujitsu genau meint. Der Aufbau einer funktionierenden Digitaleinheit ist eine so große Aufgabe, dass das operative Geschäft darunter leiden kann. Aus diesem Grund raten wir dem Mittelstand, die Digitalisierung mit Partnern anzugehen. Eine frühzeitige Verzahnung mit dem vorhandenen Business halten wir allerdings für sinnvoll. Hier gilt es, die richtigen organisatorische Form zu finden. Dazu haben wir eine klare Position, die wir Ihnen gerne erläutern. Sprechen Sie uns an!

Die zu starke Konzentration auf Technologie und die Überschätzung der eigenen Reife können wir aus Beobachtung unseres Kundenkreises bestätigen. Der Fokus auf technische Lösungen geht meist einher mit einer Vernachlässigung des „Faktors Mensch“. Technologie kann nie vom Menschen lösgelöst betrachtet werden. Für das Gelingen der Digitalen Transformation bedeutet das: Vergessen Sie die Entwicklung Ihres Personals nicht. Dass es schwer ist, geeignetes Personal zu finden, weiß inzwischen jeder. Aber darüber dürfen die vorhandenen Mitarbeiter nicht vergessen werden.

 

 

Kutura Digital Business ist spezialisiert auf IT-getriebene, Business-ausgerichtete und dauerhafte Innovationsfähigkeit. Sprechen Sie uns noch heute an und vereinbaren Sie ein Gespräch.

Der Volltext des Studie ist bei Fujitsu zu finden.